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Dies und das

rt2860 Wlan-Problem mit mixed WPA bei lucid

Vor wenigen Tagen wurde Ubuntu 10.04 Lucid Lynx veröffentlicht. Dort hat sich ein Fehler im Wlan-Treiber für den häufig in Netbooks (z.B. in vielen EEE PCs) eingesetzt Chipsatz rt2860 eingeschlichen.

Will man in ein Wlan verbinden, dass mit WPA mixed verschlüsselt ist (also WPA / WPA2), bricht der Network-Manager relativ schnell ab und verlangt nach einem neuen Passwort.

Das Problem hat bei Launchpad auch schon zu einer langen Diskussion geführt (fast 200 Kommentare).
Dort werden auch ein paar Lösungen beschrieben.

Man kann beispielsweise einen neuen Treiber manuell installieren oder einen (inoffiziellen) gepatchten Kernel verwenden.

Als dritte Möglichkeit kann man einen aktuelleren Mainline-Kernel installieren.
Diese werden vom Ubuntu-Kernel-Team seit einiger Zeit angeboten. Diese enthalten jedoch keine großen ubuntuspezifischen Anpassungen.
Man sollte sich bevor man diese Lösung wählt im Ubuntuusers-Wiki über Mainlinekernel und Fremdpakete / Fremdquellen informieren.

Achtung: Es gibt keinen Support für die Mainline-Kernels; es kann zu Problemen führen; man erhält keine automatischen Updates und muss sich somit selbst darum kümmern!
Daher sollte man also nur zu Mainline-Kernels wechseln, wenn man wirklich weiß was man tut.

Das Installieren eines passenden Mainline-Kernels der dieses WLan-Problem löst ist recht einfach. Man kann sich einen passenden Kernel beispielsweise von http://kernel.ubuntu.com/~kernel-ppa/mainline/v2.6.33.3-lucid/ herunterladen.

Man sollte zu dieser Lösung nur greifen, wenn man sich wirklich mit den Problemen und Gefahren auskennt. Im Zweifelsfall sollte man lieber einige Tage warten bis das Problem per Software-Update (hoffentlich) gelöscht wird.

Bei meinem Netbook funktioniert der passende Mainline-Kernel bis jetzt ohne Probleme. Ob dies mit anderer Hard- und Software genauso problemlos funktioniert weiß ich jedoch nicht.

(x)SPIM unter Ubuntu installieren

xspimSPIM ist ein Simulator für die MIPS32-Architektur. Er wird von vielen Unis eingesetzt um Assembler zu lehren.

Unter Ubuntu muss man spim übrigens nicht selber kompilieren (auch wenn sehr viele Anleitungen das vorschlagen), da es in den Paketquellen enthalten ist. Im Paket spim ist auch die Oberfläche xspim enthalten.

spim kann über die Kommandozeile wie folgt installiert werden:
sudo apt-get install spim

Nach der Installation findet man xspim unter Anwendungen > Wissenschaft > xSPIM.

Ein Hello World-Assembler-Script für SPIM sieht übrigens wie folgt aus:
.data
msg: .asciiz "Hello World!\n"
.text
main:
li $v0,4
la $a0, msg
syscall

Im Januar wurde spim übrigens 20 Jahre alt!

QR-Codes erstellen

Beispiel QR-Codes sind “moderne” Barcodes. Im Gegensatz zu den bekannten Strichcodes sind QR-Codes jedoch zweidimensionale Barcodes, die viel mehr Informationen speichern können. So kann man beispielweise Visitenkarten, Texte oder eben URLs in QR-Codes speichern.

QR-Codes kann man unter Ubuntu beispielsweise mit Hilfe von qrencode erstellen.

Das Konsolenprogramm qrencode ist in den Ubuntu Paketquellen enthalten. Man kann es über folgenden Befehl installieren:
sudo apt-get install qrencode

Die Benutzung ist auch sehr einfach. So liefert der folgende Befehl ein QR Code der im Homeverzeichnis in der Datei test.png gespeichert wird und die Url auf diesen Blog enthält:
qrencode -o test.png http://www.yetanotherlinuxblog.de

[via ubuntuusers wiki, bejonet]