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Dies und das

Was bringt ext4?

Mit Kernel 2.6.28 ist eine stabile Version von ext4 in den Linux Kernel implentiert worden.

Viele Neuerungen werden für den Normalanwender wohl nicht relevant sein, jedoch wird der deutliche Geschwindigkeitsgewinn viele Anwender mit der Zeit von ext4 überzeugen.

Es gibt jedoch noch einige weitere Neuerungen, die ebenfalls nicht zu verachten sind:

  • die Jahr 2038-Problematik wird behoben. ext3 kann mit keinen Datumsangaben umgehen, die größer als 19.01.2038, 03:14:07 sind. ext4 wird hält immerhin bis 2514 durch
  • ext4 kann mit Partitionen bis 1 ExaByte (= 1024 PetaByte = 1024×1024 TeraByte) umgehen, mit ext3 sind maximal 32 TeraByte große Partitionen machbar.
  • seit Kernel 2.6.25 ist es nun auch möglich Dateien zu erzeugen, die so groß sind wie die gesamte Partition (also max. 1 ExaByte). Bei ext3 und frühen Versionen von ext4 durften Dateien maximal eine Größe von 2 TeraByte haben.
  • neu ist auch die Online-Defragmentierung. Dies bedeutet, dass Partitionen defragmentiert werden können, während sie gemounted und im Betrieb sind.

Ubuntu wird ab der kommenden Version 9.04 ext4 Unterstützung mitbringen. Jedoch wird ext3 bis auf weiteres weiterhin das Standarddateisystem bleiben. Eventuell könnte sich dies ab Ubuntu 9.10 ändern.

Allein der Geschwindigkeitsgewinn könnte viele Anwender davon überzeugen, ext4 zu verwenden. Die anderen Neuerungen dürften für die meisten Nutzer nicht von belang sein, da kaum jemand solch große Festplatte, Partitionen und Dateien besitzt um auch nur in die Nähe der Limitierungen von ext3 zu kommen.